Sie sind hier:  Verfahren > Thermisches Spritzen > APS

Weitere Informationen

Falls Sie weitere Informationen w√ľnschen, k√∂nnen wir Sie gerne zu einem ausf√ľhrlichen Beratungsgespr√§ch kontaktieren. Oder Sie rufen uns an.

COATEC GmbH
Breitenbacher Straße 40
36381 Schl√ľchtern
Germany

Telefon: +49 6661 9678-0
Telefax: +49 6661 9678-90
info@coatec.de
www.coatec.de

APS - Atmospheric Plasma Spraying = Atmosphärisches Plasmaspritzen

Beim atmosph√§rischen Plasmaspritzen brennt zwischen einer stabf√∂rmig, zentrisch angeordneten Wolframkathode und einer ringf√∂rmigen wassergek√ľhlten Kupferanode ein eingeschn√ľrter Lichtbogen mit hoher Energiedichte. Dieser Lichtbogen gibt einen Gro√üteil seiner W√§rmeenergie an das Gas ab, welches ionisiert ( Ar, He ) oder bei zweiatomigen Gasen (H2, N2) zun√§chst dissoziiert und dann ionisiert wird. Bei der Rekombination wird die aufgenommene W√§rmeenergie wieder abgegeben, und ein elektrisch neutraler Plasmastrahl verl√§sst die Brennd√ľse (Anode) mit hoher Geschwindigkeit und Temperaturen von 3000 bis 30000 K. Damit k√∂nnen alle Metalle, auch hochschmelzende Oxide, Karbide und Silizide aufgeschmolzen und verspritzt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Werkstoffe sich im Plasmastrahl nicht zersetzen oder vollst√§ndig verdampfen.

Der pulverförmige Beschichtungswerkstoff wird mit Hilfe eines Trägergases innerhalb oder außerhalb des Brenners in die Plasmaflamme geblasen, geschmolzen und auf die vorbehandelte Oberfläche des zu beschichtenden Grundwerkstoffes gespritzt.

Da die Verweilzeit des Pulvers im Plasma im Mikrosekundenbereich liegt und die unterschiedlichen Spritzwerkstoffe dabei trotzdem aufschmelzen m√ľssen, sind die Korngr√∂√üen der Spritzpulver in engen Toleranzen einzuhalten